Nach der Goldschmiedelehre und Lehrerausbildung mehrere Jahre im Schuldienst, dazwischen ein paar Semester an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Nebenbei Mitarbeit bei österreichischen und deutschen Verlagen als Gebrauchsgraphiker und Fotograf. Ab 1962 überwiegend als Gold- und Silberschmied tätig. Mehrmaliger Leiter der Goldschmiedeklasse an der Internationalen Sommerakademie für bildende Kunst in Salzburg. Zahlreiche Ausstellungen und Workshops im In- und Ausland, sowie mehrere Preise und Auszeichnungen.
Berliner Bilder
Ausstellungseröffnung am 16. Juni 2010 ab 19:30 Uhr
Ausgewählte Werke 1986 - 2009
Einladung zur Ausstellungseröffnung im Rahmen des Galerienrundgangs der Wiener Innenstadtgalerien.
Vernissage am 10. Juni 2010 um 18 Uhr Der Künstler ist anwesend. Einführende Worte von Prof. Peter Welermair
art austria 2010 Sonderausstellung WERNER BERG Gemälde und Zeichnungen Artaustria2010.pdf
Anton Zoran Music wird am 12. Februar 1909 in Bukovica geboren, das zum Österreichisch-Ungarischen Kaiserreich gehört. Er besucht Schulen in Völkermarkt und Maribor. Mit Gustav Klimt und Egon Schiele trifft er erstmals auf die Malerei. Etwas später entdeckt er in Prag die französischen Impressionisten. Während seiner Ferien in Dalmatien beginnt Music zu zeichnen. "Der Karst ist die Matrix meiner Malerei." 1943 wird Music der Kollaboration mit Antinazi-Gruppen beschuldigt und von den Deutschen verhaftet und nach Dachau deportiert. Im April befreien die Amerikaner die Lager. Music geht nach Venedig, wo er im Atelier von Cadorins Tochter Ida, die er später ehelicht, seine ersten Selbstporträts und die Pferde malt. In den nächsten 10 Jahren entstehen - ein Katalog des graphischen Werks von 1947 bis 1961 - eine Ausstellung einiger Bilder des Zyklus "Wir sind nicht die Letzten" in der Galerie de France - eine Music-Monographie von Jean Grenier und vieles mehr. 1981 wird Music in Paris zum "Commandeur des Arts et Lettres" ernannt. Es folgen Ausstellungen, Wanderausstellungen und Retrospektiven unter anderem in Klagenfurt, in der Albertina in Wien, in der Galerie Bergamini in Mailand, in der Galerie Contini in Venedig und vielen mehr. Am 25. Mai 2005 stirbt Anton Zoran Music mit 96 Jahren in Venedig.
In drei sehr unterschiedlichen Positionen zeitgenössischer Kunst aus Kärnten, präsentiert die Galerie Magnet im Palais Fugger eine Zusammenschau originärer Standpunkte zur Kunst, welche in der österreichischen Kunstlandschaft der Nachkriegsjahre eine Sonderstellung einnehmen.
Während Hans Bischoffshausen durch Kontakte zur Gruppe ZERO, innerhalb Österreichs in der Malerei, eine sehr eigenständige und auch international wirksame Stellung entwickelte, gilt ähnliches für das Werk für die ab 1982 als Paar auftretenden KünstlerInnen Viktor Rogy und Bella Ban, im Bereich des österreichischen Aktionismus.
Gezeigt werden "Skizze - Bild - Graphik" von Ludwig Heinrich Jungnickel:
Er wurde 1881 in Wunsiedel/Oberfranken geboren, war ab 1896 an der Kunstgewerbeschule in München und ab 1898 Zögling im Internat in Tanzenberg/Kärnten. Danach absolvierte er ein Studium an der Akademie in Wien u.a. bei Eisenmenger. Er lernte Gustav Klimt und Künstler der Wiener Werkstätte kennen und besuchte Egon Schiele in Krumau. 1909 Farbholzschnitt-Serie "Schönbrunner Tiere", 1911-12 Teilnahme an der Internationalen Kunstausstellung in Rom, Amsterdam usw. Ab 1918 war er österreichischer Staatsbürger, war Mitglied in Hagenbund, im Wiener Kunstverein und im Kunstverein für Kärnten. Er bekam den österreichischen Staatspreis für bildende Kunst und Große Medaille der Stadt Wien. Während der NS-Herrschaft bekam er Berufsverbot, daraufhin im Exil in Dalmatien und Istrien, erst 1952 Rückkehr nach Österreich. Zahlreiche Reisen, meist in die Mittelmeerländer. Jungnickel starb 1965 und gilt als der bedeutendste Tiermaler der österreichischen Moderne.
Switbert Lobisser wurde 1878 in Tiffen bei Villach geboren, besuchte das bischöfliche Knabenseminar in Klagenfurt und trat 1899 in das Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal ein. Nach zweijährigem Studienaufenthalt in Rom, Priesterweihe in St. Paul, dann 1904 - 1908 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 1910 bis 1932 Zeichenleherer im Stiftsgymnasium in St. Paul. Nach der Familiengründung 1932 wieder in den Laienstand entlassen. Aufträge für Fresken in öffentlichen Gebäuden und privaten Räumen, Begeisterung für den Holzschnitt nach Vorbildern aus der Kunstgeschichte, was, neben Gebrauchsgraphik, zu seiner Haupttätigkeit wurde. Lobisser stirbt 1943 am Höhepunkt seiner Popularität im, von ihm selbst gebauten und künstlerisch gestalteten Haus, unter dem Kreuzbergl in Klagenfurt.
Martha Jungwirth, geboren 1940 in Wien, besucht in den Jahren 1956 bis 1963 die Hochschule für Angewandte Kunst. Vier Jahre später absolvierte sie an derselben Schule eine Lehramtstätigkeit für zehn Jahre, bis 1977. Sie gehört zu den wenigen österreichischen Künstlerinnen, die auch international bekannt wurden, neben Maria Lassnig, Kiki Kogelnik oder Valie Export. Zu verdanken hat sie dies vor allem dem Umstand, dass sie sich 1968 in einer "Wirklichkeiten" benannten Ausstellung gegen das vorherrschende Informel auflehnte, an der Seite von Ringel, Pongratz oder Kocherscheidt.
VERLÄNGERUNG bis 11. Juli
Kunst des 19. und des 20. Jahrhunderts Sonderangebote Frühjahr 2009
Eine Auswahl aus unserem Fundus Ölbilder, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken von:
Werner Berg, Herbert Boeckl, Herbert Breiter, Otto Eder, Sebastian Isepp, Ludwig Heinrich Jungnickel, Switbert Lobisser, Markus Pernhart, Ernst Riederer, Karl Truppe, u.v.m.
Hans Frank d. J., geb. 1925
Blick vom Gaberg auf den Attersee, Farbholzschnitt, 34 x 43 cm, signiert, Rahmen vom Künstler gefertigt
Otto Stuckheil (1879 - 1946)
Dorf, 1919, Deckfarben und Tusche, 31 x 48 cm
Arthur Brusenbauch (1881 - 1957)
Zwei liegende Akte, Braune Kohle und Rötel, 41 x 58 cm, signiert
Franz Yang-Mocnig wurde 1951 in Völkermarkt (Kärnten) geboren. Tischlerlehre, dann ab 1970 in Graz, wo er die Kunstgewerbeschule besuchte und sich dort als freischaffender Künstler niederließ.
USA-Aufenthalt in Spokane (Washington State), Expo 74 (Weltausstellung zum Thema Umweltschutz), Seattle, Galerie Whitcamph. Zahlreiche Ausstellungen in der Steiermark, in Kärnten, in Wien, in Frankreich (Paris, Lyon), Italien, Ungarn, Deutschland, USA und China.
Kulturpreis des Landes Kärnten für bildende Kunst 2002. Gastprofessor an der Universität Innsbruck 2005.
Seine Werke befinden sich in den öffentlichen und privaten Sammlungen in Wien, Graz und Klagenfurt. Porträts bekannter Persönlichkeiten oder jener seiner Freunde und Bekannten und seine Selbstporträts, zählen zu den profundesten Menschenstudien in der zeitgenössischen österreichischen Malerei.